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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Das Gebäudeensemble des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) vereint einen fünfgeschossigen Neubau in Passivhausstandard mit einem sorgfältig sanierten und aufgestockten Bestandsgebäude. Der Neubau wurde als energieeffizientes Niedrigenergiegebäude mit hochwärmegedämmter Gebäudehülle, optimierter Gebäudetechnik und nachhaltigen Baustoffen realisiert.
Die Tragwerksplanung umfasste sowohl die Neubauabschnitte als auch die statische Ertüchtigung der denkmalgeschützten Bestandsstrukturen. Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die Integration neuer Lastabtragssysteme in die bestehenden Mauerwerks- und Stahlbetonkonstruktionen sowie durch die Aufstockungen, bei denen zusätzliche Geschosse unter Berücksichtigung der vorhandenen Tragreserven ergänzt wurden.
Die historischen Konstruktionen wurden in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz instandgesetzt und ertüchtigt, wobei originale Bauteile, wie Gewölbedecken und Natursteinfassaden, weitgehend erhalten und konstruktiv gesichert werden konnten. Durch den behutsamen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz entstand ein funktional und energetisch modernes Ministeriumsgebäude, das architektonische Qualität, Nachhaltigkeit und Ingenieurtechnik in beispielhafter Weise verbindet.

Auftraggeber
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Architekt
Geier Maass Pleuser Architekten

Ort
Berlin

Leistungsumfang
• Tragwerksplanung Hochbau
• Spezialtiefbau


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